2002 - 2007

2007

Finale PM-Schulpferde-Cup 2006/2007: RFV Emmerthal wird Fünfter

Essen (psvhhb-aktuell). „Alle können sich als Sieger fühlen“, so Ruth Klimke, Schirmherrin der Veranstaltung, Vorsitzende des Bereichs Persönliche Mitglieder (PM) und Vize-Präsidentin der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und tröstete damit die jungen Reitern, bei denen einige Tränen der Enttäuschung flossen. Der Punkteabstand der sechs Finalisten war so gering, dass alle stolz auf ihre Leistungen und Platzierungen sein konnten. Das niedersächsiche Team von der Reitanlage Scheele-Hof (RFV Emmerthal) bei Hameln erreichte einen hervorragenden fünften Platz von insgesamt 220 teilnehmenden Vereinen. Sieger wurden die Schleswig-Holsteiner (RFV Binnendiek) vor dem Team Reitercamp Hölzenhof und RV Keppeln (Westfalen). Auf den dritten Rang konnte sich die RSG Berghof aus Hungenroth vorkämpfen.

In Essen waren die sechs für das Finale des PM-Schulpferde Cup qualifizierten Teams zuerst in einer Theorieprüfung gefordert, ehe dann das Finale am Sonntagvormittag die kombinierte Dressur- und Springprüfung mit anschließendem Vormustern der Pferde vor großem Publikum in der Halle 6 entschieden wurde. Der RFV Binnendiek kann sich als Sieger über einen Ausbildungslehrgang am Bundesleistungszentrum in Warendorf freuen. Die Platzierten erhalten Ehrenpreise des FN-Verlags, der den PM-Schulpferde-Cup gemeinsam mit den Persönlichen Mitgliedern, Reitsport Waldhausen und dem Fachmagazin Reiter Revue international unterstützt. Die Schirmherrin der Veranstaltung, Ruth Klimke gratulierte jedem Teilnehmer ganz persönlich und fand viele lobende Worte. Sie betonte, dass sich das Niveau des seit sechs Jahren von den PM unterstützen Cups jedes Jahr kontinuierlich gesteigert hätte. „Anfangs gab es sogar einige Stürze und nicht zu Ende gerittene Prüfungen. Heute habe ich sehr viele schöne Ritte gesehen“ so Thomas Ungruhe, Leiter der Abteilung Breitensport (FN).

Die Mannschaftsführerin der Emmerthaler, Sabine Faßhauer, fand genau die richtigen Worte für ihre Schulpferdereiterinnen, die bei der Siegerehrung noch nicht so recht lächeln konnten. Später beim  Empfang am Reiter-Revue-Stand strahlten die Niedersachsen aber schon wieder und lobten vor allem ihre vierbeinigen Partner. „Wir mussten im Vorfeld einige Handicaps verkraften, da eine Reiterin ausfiel und ein Pony krank wurde“, so die Trainerin. Statt auf Escada musste Maja Faßhauer nun auf „Zweitpony“ Nora setzen, die sie nur einmal vorher im Training reiten konnte. Gemeinsam mit Mona Schaper, Madeline Behr  und Isabel Fritz gab Maja ihr Bestes in der kombinierten Prüfung auf E-Niveau. Besonders glänzen konnten die Mädchen in der Theorie (volle Punktzahl), den Wertnoten für den leichten Sitz und auch mit ihrem perfekten Gesamteindruck. „Gut herausgebracht“ notierten die Richter im Kommentar. „Sehr positiv, dass bei den erlaubten Hilfszügel die Wahl auf einen Dreieckszügel statt auf den nicht mehr zeitgemäßen Stoßzügel gefallen ist“ so Thomas Ungruhe.

Nachdem sich die Aufregung gelegt hatte und die Kinder sich vor allem über ihre tollen Sachpreise freuen konnten, stand noch ein Rundgang über die Messe an. Alle Schulpferde waren in den Stallzelten bestens versorgt. „Diesen Tag werden wir nicht so schnell vergessen und bestimmt in schöner Erinnerung behalten“, so das Ehepaar Faßhauer, das die jungen Reiterinnen, die neben ihren Ponys und Pferden auch die Eltern „im Gepäck“ hatten, optimal betreute. 

Axel Faßhauer, Mitglied der Interessengemeinschaft Kutschenfreunde Weserbergland


Axel Faßhauer ist im Vorstand der IG und ist dort seit 8 Jahren der Kassenwart.

Er war "Doppelkreismeister" also 2005 und 2006, 2004 war er 2. und belegte auch noch den 3. Platz in der Bezirksmeisterschaft mit seinen Kutschpferden Donald Rex und Vandango, mit denen er auch erfolgreich bis Kl. M gefahren und auch dort plaziert gewesen ist.

In Dressur, Kegelfahren, Gelände und in der kombinierten Prüfung feierte er ebenfalls Erfolge.